Entstehung der Museumsscheune
Chronik des ehemaligen
Speichers
Wie alles Begann
Zwischenstand Januar
2004
Die Eröffnung im
August 2005
Museumsscheune wurde
im Jahr 2009 weiter verschönert
5 Jahre Museums - Scheune
/ Jänickendorf
Ministerin Martina Münch
zu Besuch in der Museums Scheune in Jänickendorf
Gestaltung der Kioskwand am
6.Mai 2011
15 Jahre
Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe Urstromtal e.V.
Kultur in
der Museums Scheune des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe Urstromtal
e.V.
Neu: MAZ
vom 20.10.2011: DONNERSTAGSGESPRÄCH: Die Vollzeit-Jänickendorfer
Chronik des ehemaligen Speichers - heute eine MUSEUMS-SCHEUNE
Das Gebäude wurde um 1920 als Futtermittelspeicher
von dem ehemaligen Kolonialwarenhändler Klatt, dessen Geschäft sich
direkt nebenan befand (heute das Haus Alte Hauptstr.13), erbaut. Zuvor befand
sich auf dem Gelände nur ein Schuppen, in dem bäuerliches Kleingerät
verkauft wurde, der nach dem Bau des Speichers auch weiterhin betrieben wurde.
So geschah es beispielsweise zur Zeit der Inflation, dass der Bauer Wernitz
ein Pferd verkaufte, wofür er mehrere Millionen Reichsmark erhielt. Zwei
Tage später bekam er für diese Unmenge Geld gerade mal noch einen
Melkeimer bei Klatts zu kaufen.
Der Speicher mit Laden wurde durch die Familie Klatt, später Loos, bis
in die 50-er Jahre betrieben.
Um den durch die Bodenreform vergrößerten Wirtschaften wirksam
zu helfen, wurde im Juli 1946 die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe
(VdgB) geschaffen.
Der ehemalige Raiffeisen-Verein , der bis zum Ende des 2. Weltkrieges die
bäuerlichen Betriebe betreute, wurde auf Grund eines SMA Befehls wieder
als Landwirtschaftliche Dorfgenossenschaft ins Leben gerufen und
1950 mit der VdgB verschmolzen.
Zur Besserung der Versorgung der landwirtschaftlichen Betriebe mit Düngemitteln,
Saatgetreide und anderen Bedarfsartikeln entstand 1951 im Rahmen der VdgB
die
Bäuerliche Handelsgenossenschaft (BHG).Der 1. Vorsitzende der VdgB/BHG
war der Landwirt Willi Ziehe, der Leiter der Kaufmann Kurt Schulze. Dieser
erwarb auch nach der Republikflucht der Familie Loos deren gesamtes Grundstück.
Der durch die Kriegseinwirkungen zum Teil zerstörte Speicher wurde wieder
aufgebaut, ein großer Schuppen für Düngemittel am Bahnhof
errichtet und 1954 eine neue Bürobaracke neben dem Speicher gebaut.
Bis ca. 1980 wurde ein Teil der Getreideerträge der umliegenden Dörfer
wie Gottow, Schönefeld, Dümde, Stülpe, Holbeck und Kolzenburg
in diesem Speicher geschrotet und Saatgetreide gereinigt. Das geschah in der
oberen Etage, wo auch weiterhin Futtermittel gelagert wurden. Der untere Bereich
diente als Düngemittellager.
Nach dem Bau neuer BHG Gebäude in der Bahnhofstraße wurden
Speicher und Büroschuppen nur noch zum Lagern und Ablegen nicht mehr
benötigter Geräte und alter Akten genutzt und so dem Verfall immer
mehr Preis gegeben.
Im Juni 2003 kaufte der Heimat-u.Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal e.V. dieses
Areal samt Gebäuden und begann im Oktober gleichen Jahres unter der Führung
von Manfred Bölke mit der Rekonstruktion und dem Aufbau der Museums-Scheune.
Diese konnte dann nach nur knapp zweijähriger Bauzeit am 27. August 2005
eröffnet werden
Diesmal
nicht mit einem historischen Bericht, sondern mit einer aktuellen Neuigkeit
zu unserer Chronik. Unter der Schirmherrschaft des Heimat-u. Geschichtsvereins
Nuthe- Urstromtal e.V. (HGV), in dessen Vorstand ich mitarbeite, soll in unserem
Ort eine MUSEUMS-SCHEUNE ins Leben gerufen werden. Damit geht
ein von mir und meinem Mann, der auch Mitglied des HGV ist, schon lang gehegter
Wunsch in Erfüllung.
Ich möchte Ihnen heute unser Projekt vorstellen. Die Museums-Scheune
soll der Öffentlichkeit Gegenstände und Schriftstücke bäuerlichen
Lebens verschiedener Generationen aus unserer Großgemeinde zugänglich
machen, aber auch durch verschiedene Veranstaltungen zu einem Mittelpunkt
öffentlichen Lebens in unserem Dorf werden.
Viele große und kleine Gegenstände, Kleidungsstücke sowie
Schriftdokumente haben wir schon gesammelt und hoffen auf weitere Zeitzeugen
durch Spenden oder Leihgaben derartiger Werte aus der Vergangenheit.
Am 25. Juni konnte der Kaufvertrag über das Grundstück sowie der
darauf befindlichen Gebäude zwischen der BHG Luckau und dem HGV Nuthe-Urstromtal
unterzeichnet werden
Damit ist die erste Hürde für die Verwirklichung unseres Projektes
genommen. Das war nur möglich durch die Spendenbereitschaft einzelner
Personen und verschiedener Unternehmen.
Aber das Vielfache des Kaufpreises wird benötigt, um das erworbene Gebäude
so herzurichten, dass es in hoffentlich nicht all zu ferner Zeit als Museum
und Begegnungsstätte eine Bereicherung im Leben unseres Dorfes und unserer
Großgemeinde darstellt.
Wenn auch der größte Teil der umfangreichen Arbeiten durch die
Initiatoren mit hoffentlich recht vielen fleißigen Helfern bewältigt
werden soll, sind doch auch erhebliche finanzielle Aufwendungen zur Beschaffung
des Baumaterials u.ä. nötig.
Deshalb hofft der HGV auf weitere, wenn auch noch so kleine Geldspenden, um
das Vorhaben baldmöglichst in die Tat umzusetzen.
Im
Juli 2003 habe ich Ihnen das Projekt MUSEUMS-SCHEUNE des Heimat-
u. Geschichts-Vereins Nuthe-Urstromtal e.V. vorgestellt.
Seitdem ist nun ein halbes Jahr vergangen und ich möchte heute kurz berichten,
wie die Arbeiten an unserem Projekt bisher verlaufen sind.
Viel, sehr viel hat sich bisher getan. Deshalb musste ich auch meine Berichte
über unseren Ort und seine Geschichte, womit ich Sie auf diesen Seiten
vertraut machen wollte, erst einmal zurückstellen. Nachdem wir den Kaufvertrag
über Gebäude sowie Grund und Boden für die Museums-Scheune
im Juni unterzeichnet hatten, konnten wir mit den Aufräumungsarbeiten
beginnen. Uns bot sich schon ein erschreckendes Bild. Der alte Speicher war
voll mit Schrott, alten Maschinenteilen u.ä. gefüllt. Das Dach der
abrissreifen Baracke wurde nur noch durch drei aufeinander gestapelte Schreibtische
gehalten. Möbel, eine unzählige Anzahl von Papieren, Fahnen als
Symbol des einstigen Arbeiter- u. Bauernstaates, Bücher und Vieles mehr
lag wild verstreut überall herum. Bei diesem Anblick fragten sich mein
Mann und ich, die die Initiatoren und Verantwortlichen dieses Projektes sind,
wie wir unser Vorhaben in der von uns vorgesehenen Zeit wohl jemals schaffen
sollen. Zu unserer Überraschung und Freude wurden uns am 7. Oktober sechs
ABM Kräfte zur Verfügung gestellt. Mit dieser angenehmen
Nachricht kam aber zugleich auch ein ziemlich großes Problem auf uns
zu. Wo sollten wir nur so schnell Baumaterial bzw. Geld zu dessen Beschaffung
herbekommen?
Die Leute mussten ja sinnvoll beschäftigt werden! Mit bewundernswertem
Eifer und Engagement machte sich mein Mann tagtäglich auf den Weg, um
entsprechendes Baumaterial bzw. Geld zu ergattern. Die ersten
Tage und Wochen hatten die ABM-Kräfte vorerst einmal mit dem Beseitigen
des mehr als reichlich angesammelten Unrates, Schrott bzw. Sicherstellen der
schriftlichen Unterlagen zu tun. Scheune und Schuppen wurden entrümpelt,
der angefallene Schrott aufbereitet, Kachelöfen abgerissen. Doch viel
Zeit blieb nicht und es musste mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden.
Bis zum Teil 10 cm dicker Betonputz musste von den Innenwänden entfernt
und mit neuem Putz versehen werden. Fenster wurden ausgebaut, z.T. neu verglast,
verkittet und gestrichen. Der elektrische Hausanschluss samt Verteiler wurden
erneuert. An der Außenfassade wurde mit dem Verfugen der Ziegelsteine
begonnen und, und, und. Diese umfangreichen Reparaturarbeiten waren einzig
und allein durch die finanzielle bzw. materielle Hilfe und Unterstützung
von Sponsoren möglich. Ohne deren Spendenbereitschaft hätten wir
bis heute noch nicht so einen gewaltigen und sichtbaren Fortschritt mit unserem
Projekt gemacht!
Organisiert werden musste auch der notwendige kostenlose Abtransport bzw.
die Anfuhr des Materials. Dabei fanden wir besonders große Unterstützung
durch ortsansässige Betriebe.
Der
Schuppen ist inzwischen fast völlig abgetragen. Zwei weibliche ABM
Kräfte sind damit beschäftigt, die alten Unterlagen zu entstauben,
sichten und ordnen, um sie später fürs Museum archivieren zu können.
Das sind, im Zeitraffer dargestellt, nur einige der bisher erfolgten
Arbeiten auf unserer Baustelle. Unheimlich viel gibt es noch zu tun, wenn
man schon nur an das Unterfangen des rechten Scheunengiebels bzw. das noch
notwendige Verfugen an Giebel und Hinterfront, die weitere Instandsetzung
des Fußbodens im oberen und unteren Bereich oder aber das Verlegen der
Elektroleitung denkt. Dazu sind noch eine erheblich e Menge Baumaterial bzw.
finanzieller Aufwendungen nötig, auch wenn alle Arbeiten in Eigenleistung
erfolgen.
Deshalb möchten wir auch auf diesem Wege noch einmal um Hilfe und Unterstützung
für unser Projekt werben. Jede finanzielle Spende, sei sie auch noch
so gering, aber auch Baumaterial in kleinsten Mengen helfen, unser Vorhaben
weiter zu führen. Alle Sponsoren werden wir persönlich zur Eröffnung
der Museums-Scheune einladen. Sie sind aber auch schon vorher willkommen,
wenn Sie einmal einen Blick auf die Bautätigkeit werfen wollen. Dazu
müssen Sie sich in Jänickendorf, Gottower Weg 1 oder bei Familie
Bölke, Alte Hauptstr. 20 einfinden.
Hier noch einige Angaben zu dem von uns noch dringend benötigtem Material:
ca. 20 m Maschendraht 1,5 oder 2 m hoch
9 Stahl- oder Betonzaunstiele
1 Tor für Gartenzaun ca. 3 m bis 3,5 m breit und 1,5 bis 2 m hoch
12 m Noppenfolie für Fundament-Trockenlegung
12 m Dachpappe
300 m2 Baufolie /für Fußboden unter Beton) 200 my
23 m3 Beton oder Kies u. Zement
weiße Wandfarbe für 300 m2
19 lfd. Meter Tor-Riegelholz (120 x 60 mm Holz, aus dem man diese fertigen
kann:
Länge: 4 x 2,20 m u. 2 x 5,10 m )
8 Pakete Nägel 100 mm
16 m2 Dielungsbretter 24 mm / 4 m lang
30 m2 Rauhspund roh 24 mm / 4,5 m lang
50 Liter Basileum Holzwurm BV u 1551 ölig
200 Stück Pflastersteine Beton / grau 9ch B x 19 cm L
Fotos: Am 14.11.2003 besichitgte unser Bürgermeister Winand Jansen das Projekt
Nach
reichlich 1 ½ Jahren seit meiner letzten Berichterstattung kann ich
Ihnen nun die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass wir am 27.August
2005 die Museums-Scheune endlich eröffnen konnten.
Viel Arbeit haben wir bis dahin bewältigt und manchmal war ich schon
am Verzweifeln, wenn immer wieder neue Hindernisse auftraten. Ohne den Optimismus
und den Elan meines Mannes wäre dieses Projekt auch heute noch nicht
fertig. Seien es nun die vielen Arbeiten am und im Gebäude selbst oder
die Reparatur und Restaurierung der zahlreichen gesammelten Ausstellungsstücke
oder aber deren Beschriftung und Beschreibung ihrer Handhabung. Der Aufwand
hat sich gelohnt. Die bisher sage und schreibe ca. 400 Besucher seit der Eröffnung
bestätigen uns das immer wieder. Auch nachzulesen in unserem Gästebuch.
Seien es nun Wandergruppen, Senioren, Schulklassen oder Einzelpersonen, die
unser Museum besichtigen, alle drücken ihre Begeisterung für das
Geschaffene aus und dessen Wert für die Nachwelt. Das ist eigentlich
der schönste Lohn für die vielen Plagen und Mühen, bei deren
Bewältigung uns ganz viele Jänickendorfer Bürger, Unternehmen
aus dem Ort sowie dem gesamten Kreis Teltow- Fläming unterstützt
haben. Ohne deren praktische, materielle und finanzielle Hilfe wäre dieses
Projekt überhaupt nicht zu verwirklichen gewesen!
Wenn wir Sie jetzt neugierig auf das Museum des Heimat-u. Geschichtsvereins
Nuthe-Urstromtal e.V. gemacht haben, würden wir uns über einen Besuch
von Ihnen freuen. Kinder haben die Möglichkeit, alte bäuerliche
Geräte und Techniken selbst auszuprobieren und Vergleiche zur heutigen
Zeit zu ziehen. Dazu wäre es aber angebracht,sich vorher mit uns abzusprechen.

Aber auch ohne Voranmeldung kommen Sie fast immer in unsere Museums-Scheune.
Ganz fertig sind wir aber trotzdem noch nich. Im Außenbereich sieht
es zum Teil noch wie eine Baustelle aus. Warum, davon lassen Sie sich vor
Ort überraschen!!

Bis ich Sie durch unsere Bauerstube, Bauernküche, das ländliche Handwerk vorbei am Backofen und der Wäscheecke sowie landwirtschaftlichen Großgeräten und vielem mehr führen darf verabschiede ich mich ganz herzlich von Ihnen
Museumsscheune wurde im Jahr 2009 weiter verschönert
Dank zahlreicher Helfer und Sponsoren bekommt die Museumsscheune des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe Urtsromtal e.V. in Jänickendorf ein immer schöneres Aussehen.
So konnten wir in diesem Jahr mit Hilfe der finanziellen Unterstützung durch Katrin und Jörg Eichelbaum aus Luckenwalde und Karin Papendorf aus Jänickendorf endlich noch die beiden Wege vor dem Backofen der Museumsscheune mit Granitpflaster befestigen lassen. Dadurch wird der Rasen geschont und die Besucher können sich besser bewegen.
Das Logo des Heimatvereins schmückt nun seit einigen Wochen die Vorderfront des Museums und bald wird dem Rat zahlreicher Draisinenfahrer entsprochen, die ein Hinweisschild zur Museumsscheune an der Haltestation in Jänickendorf wünschen. Dies wird möglich durch die Unterstützung von Günter Sukowski aus Luckenwalde, der uns auch schon kostenlos das genannte Wappen angefertigt hat.
Und wer die Museumsscheune aufmerksam betrachtet sieht, dass seit einiger Zeit auch neue Fenster das Gebäude noch ansehenswerter machen. Das haben wir eigentlich einem glücklichen Zufall zu verdanken:
Jedes Mal, wenn es geregnet hatte, musste ich feststellen, dass besonders entlang der Vorderfront der Regen durch die fast hundertjährigen Fenster in das Gebäude drang und dadurch die beim Aufbau der Museumsscheune vor vier Jahren neu verlegten Fußbodendielen in Mitleidenschaft gezogen hatte. Ich zeigte das meinem Mann und meinte, es würde nicht mehr lange dauern und der Holzfußboden müsste an dieser Stelle erneuert werden, wenn wir nicht bald andere Fenster einsetzen könnten. Aber das ist mit erheblichen Kosten verbunden, die unser kleiner Verein ohne Unterstützung in absehbarer Zeit alleine nicht aufbringen kann. Das hörte zufällig unsere stellvertretende Bürgermeisterin und Mitglied unseres Heimatvereins Frau Nestler, die sich gerade auf dem Weg in die obere Etage des Museums befand, um diesem wieder einmal einen Kurzbesuch abzustatten. Ihre spontane Antwort auf unsere Sorgen war: Da helfe ich euch.
Und wirklich ist es gelungen mit ihrer Unterstützung Sponsoren zu finden, die die alten undichten Fenster gegen neue (analog der alten, nur aus Holz) ausgetauscht haben.
Wer heute die Museumsscheune besucht oder nur an ihr vorüber fährt freut sich sicher mit uns, wie sich der einstige - fast 100-jährige - Speicher in seinem Aussehen verändert hat und was besonders wichtig ist, durch zahlreicher Helfer und Sponsoren der Nachwelt erhalten bleiben kann.
G.u.M.Bölke
5 Jahre Museums - Scheune / Jänickendorf
Am 27.August 2005 öffnete die Museums Scheune / Jänickendorf des Heimat- und Geschichtsvereins Nuthe Urstromtal e.V. erstmal ihre Pforten.
Seitdem haben mehrere tausend Besucher das Museum besucht davon zeugen die beiden Gästebücher, die im Museum ausliegen.
Gäste des Museums sind Personengruppen aller Altersstufen angefangen vom Kindergarten bis hin zu Senioreneinrichtungen. Und immer wieder staunen alle über die Vielseitigkeit der ausgestellten Maschinen und Gegenstände. Die Kleinen sind besonders davon angetan, dass sie verschiedene Geräte auch selbst vor Ort ausprobieren dürfen. Die ältere Generation fühlt sich in ihre jungen Jahre zurückversetzt, denn mit vielen Gerätschaften hat sie damals noch selbst gearbeitet.
Zahlreiche neue Ausstellungsstücke haben seit der Eröffnung ihren Platz in der Museums Scheune gefunden, so dass immer wieder aus- oder umgeräumt werden muss.
Dass diese Arbeit notwendig ist, haben wir den vielen Spendern zu danken, die ihnen lieb gewordene Gegenstände zu schade zum Entrümpeln uns kostenlos zur Verfügung stellen. Als Dankeschön können wir sie nur namentlich auf der in der Scheune ausgehängten Liste für Spender und Sponsoren einordnen.
5 Jahre Museums Scheune ist für unseren Verein Anlass, sich bei allen Helfern, Sponsoren und Förderern einmal öffentlich zu bedanken.
Besonders treue Sponsoren sind Familie Katrin und Jörg Eichelbaum aus Luckenwalde sowie Karin Papendorf aus Jänickendorf. Sie unterstützen das Museum kontinuierlich mit einer Geldspende, wofür wir ihnen heute auf diesem Wege noch einmal besonders danken möchten!
Aber auch ohne die tatkräftige Unterstützung bei anfallenden Arbeiten könnten wir die Museumsarbeit nicht so vielseitig gestalten wie sie in den letzten 5 Jahren durchgeführt wurde. Namentlich möchten wir hier einige besonders treue Helfer nennen: Wanda Noeske, Familie Irmgard und Werner Schleusner, Eberhard Bergemann, Regine u. Richard Lehmann, Viola u. Antje Horn, Marco u. Andreas Ernicke, Roswitha Hoser, Sabine Ernicke, Rosemarie Semmler, Familie Sukowski.
Aber auch Jänickendorfer Unternehmen haben immer ein offenes Ohr, wenn es um die Unterstützung der Museums Scheune bei der Durchführung unterschiedlichster Arbeiten geht: VAG Jänickendorf, Der Märker, Bauschlosserei Heroldt, Zimmereibetrieb Udo Mann und nicht zu vergessen die Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal.
Der Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal e.V., insbesondere die Betreuer der Museusms Scheune, hofft auch weiterhin auf solche uneigennützige Hilfe und Unterstützung, um das vielseitige kulturelle Angebot weiterführen und vielleicht auch noch erweitern zu können.
Leider erlaubt uns der große Arbeitsaufwand in Vorbereitung auf das Kreis- und Landeserntefest am 11. September in Jänickendorf nicht, eine Geburtstagsfeier auszurichten. Aber in fünf Jahren wird der 10. Geburtstag der Museums Scheune bestimmt gebührend gefeiert!
Bis es aber soweit ist, können die Angebote auch weiterhin genutzt werden wie:
Museumsbesichtigung
Kinderbasteln
Bibliothek (kostenloser Buchverleih) jeden Mittwoch 15.30 16.00 Uhr, sonst Anmeldung per Telefon
Geburtstagsfeiern u.v.m.
Bei Interesse Tel. 03371 / 614479 oder Alte Hauptstr. 20
melden, Öffnungszeiten täglich ganztags
G.u.M.Bölke
Ministerin Martina Münch zu Besuch in der Museums Scheune in Jänickendorf
Wie
in der MAZ vom 12.August zu lesen war, hielt sich die Ministerin für
Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch
am 11.August 2010 im Kreis Teltow Fläming auf.
Für diesen Tag war auch ein Besuch der Museums Scheune des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe Urstromtal e.V. in Jänickendorf vorgesehen.
Mit etwas Verspätung, dafür war der Aufenthalt aber länger als geplant, kam die Ministerin in Beleitung ihres persönlichen Referenten Till Meyer sowie des Landrates Peer Giesecke und Frank Letz zu uns nach Jänickendorf. Den Weg von Luckenwalde nach hier hatten die Besucher mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Die Ministerin hörte aufmerksam den Ausführungen der Gastgeber zum Bau der Museums Scheune und der darin ausgestellten Geräte und Gegenstände zu. Da Dr. Martina Münch aus Westdeutschland kommt und ihr deshalb ein Klemmkucheneisen und die damit gebackenen Klemmkuchen fremd sind, hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht wir boten unseren Gästen neben dem Besichtigen eines Klemmkucheneisens aus dem Jahre 1773 (die Jahreszahl ist in das Eisen eingearbeitet) frisch gebackene Klemmkuchen mit Schlagsahne an. Ich glaube das war ein gelungener Willkommensgruß!
Großes Interesse zeigten die Ministerin und ihre Begleiter bei den Darlegungen zur Funktion des Museums als Begegnungsstätte für Jung und Alt. Sie waren erstaunt über die vielseitigen Angebote, die neben dem Museumsbetrieb genutzt werden können.
Mit lobenden Worten und dem Wunsch, dass diese kulturelle Zentrum in Jänickendorf recht lange erhalten bleibt und die Unterstützung zahlreicher Einwohner findet, verabschiedeten sich unsere Museumsgäste.
Wir möchten uns ganz besonders bei dem Landrat und seinem Mitarbeiter Frank Letz dafür bedanken, dass sie die Museums Scheune in das Besuchsprogramm der Ministerin mit einbezogen haben. Das zeigt, dass die Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins Nuthe Urstromtal e.V. nicht nur in der Großgemeinde Anerkennung findet.
Manfred u. Gisela Bölke
Gestaltung der Kioskwand am 6.Mai 2011
Am 6. Mai wurde die Wand des Kioskes mit einem Fotomotiv aus dem Jahre 1932, welches in Jänickendorf entstand, gestaltet.
15 Jahre Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe Urstromtal e.V.
Am 16. Juli 1996 wurde auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der Gemeinde Nuthe Urstromtal Winand Jansen der Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe Urstromtal gegründet. 27 Nuthe Urstromtaler traten an diesem Tag dem Verein bei.
Anliegen der Mitglieder des Vereins war und ist es, sich mit der Entwicklung der Gemeinde Nuthe Urstromtal und ihrer Einbettung in die Landesgeschichte wie auch in die allgemeine Geschichte zu befassen. Alte Traditionen und Heimatbewusstsein auch oder gerade besonders in dieser schnelllebigen Zeit sollen gepflegt werden.
In verschiedenen Arbeitsgruppen wird dazu geforscht. Besonders aktiv sind hier die Ortschronisten und die Gruppe der Traditionspflege. Mit Ausstellungen, Presseveröffentlichungen, Heimatbüchern und dem Erstellen von Ortschroniken tritt der HGV in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Die Teilnahme an der Potsdamer Geschichtsbörse und dem Tag der Brandenburgisch Preußischen Geschichte in Potsdam sind schon zur Tradition geworden. Vielen Bürgern sind sicher auch die Museums Scheune in Jänickendorf sowie die Heimatstube in Woltersdorf bekannt, durch die vielseitige kulturelle Veranstaltungen für jedermann angeboten werden.
Der Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe Urstromtal e.V. zählt inzwischen 42 Mitglieder. Katrin und Jörg Eichelbaum aus Luckenwalde sind seit zwei Jahren Ehrenmitglied. Ein kleines Dankeschön für ihre treue Unterstützung unserer Vereinsarbeit. Zum weiteren Ehrenmitglied wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Gründungsinitiator Winand Jansen benannt, der sich inzwischen im wohlverdienten Ruhestand befindet und wieder in seiner alten Heimat lebt.
Auf diesem Wege möchte wir allen aktiven Mitgliedern des Vereins für ihre Tätigkeit danken, aber ganz besonders auch denen Dankeschön sagen, die unserem Verein nicht angehören, sich aber trotzdem ganz toll für ihn engagieren.
Wir sind für jede Hilfe und Unterstützung dankbar und wer Lust und Interesse hat, im HGV Nuthe Urstromtal e.V. mitzuwirken, ist herzlich willkommen.
G.Bölke
im Namen des Vorstandes
Kultur in der Museums Scheune des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe Urstromtal e.V.
Neben dem täglichen Angebot von Führungen durch das Museum, welches das ländliche Leben und Arbeiten der letzten 200 Jahre wieder auferstehen lässt, werden auch Veranstaltungen mit geschichtlichem und kulturellem Inhalt angeboten.
Im Juni gab es gleich zwei davon. Einmal eine Buchlesung durch die Luckenwalder Autorin Elfriede Rüdiger, die Geschichten aus dem DDR Alltag vortrug. Niedergeschrieben in humoristischer Form, was bei jedem Zuhörer trotz des damals oft damit verbundenen Ärgers einfach ein Schmunzeln hervorrufen musste. Schade, dass diese Veranstaltung nur wenige Besucher anlockte.
Anders
war es beim letzten Seniorennachmittag, der seit nunmehr 5 Jahren jeden vierten
Mittwoch in der Museums Scheune durchgeführt wird. Hier kamen
nicht nur die 25 Stammgäste, sondern noch ein Kleinbus mit
Interessierten aus Klein Schulzendorf. Das Thema Geschichten
in Fläming Platt der verstorbenen Mundartschriftstellerin Käte
Taubitz weckte ihr Interesse. Diese einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung
verbinden wir auch stets mit Gesang. Frau Elisabeth Letz aus Klein
Schulzendorf ist an diesem Tag der Hauptakteur. Neben dem Vortragen
der humorvollen Geschichten in der Sprache des Fläming Platt begleitet
sie unseren Gesang mit dem Keybord. Und ganz so schlecht kann dieser nicht
sein, denn ich wurde schon gefragt, welcher Chor denn in der Museums
Scheune seine Übungsstunden abhält.
Als nächster kultureller Höhepunkt findet am 7. September 17.30 Uhr in der Museums Scheune ein Vortrag zum Thema: Von der Königlichen Militärbahn zur Draisinenbahn statt. Gehalten wird dieser von W.-D. Machel aus Berlin, der schon zwei sehr gut besuchte Vorträge zur Geschichte der ehemaligen Kleinbahn gehalten hat. Hier ist eine Voranmeldung erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.
Ein weiterer Vortrag des Jüterboger Ortschronisten H. Schulze zum Thema 19 Tage Krieg (Ereignisse 20. April bis 8. Mai 1945 von Jüterbog bis hin zum Elbübergang) ist geplant.
Beide Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit nochmals in der Presse bekannt gegeben.
Eine Buchlesung über den Australier Walter Purnell, der 1945 auf seiner Flucht aus dem Strafgefangenlager Stalag zwei Tücher aus einem hier umliegenden Gehöft mitnahm und die auf wundersame Weise in der Museums Scheune gelandet sind, wird es auch bald geben. Sein Sohn Douglas Purnell, mit dem wir seit einigen Jahren in Verbindung stehen, hat in seinem im Dezember 2010 veröffentlichen Buch Seelig offen und tief auch drei Kapitel seinem Vater gewidmet und beschreibt darin dessen Kriegserlebnisse.
Darüber und über viele andere zu Herzen gehende Geschichten kann man aber auch schon etwas bei einer Museumsführung erfahren!
Also, ein Besuch der Museums Scheune lohnt sich immer! Sie sind herzlich willkommen in Jänickendorf, Gottower Weg 2 oder Anmeldung unter Tel. 03371/614479.
G.Bölke
Märkische Allgemeine Zeitung vom 20.10.2011 - DONNERSTAGSGESPRÄCH: Die Vollzeit-Jänickendorfer
Gisela und Manfred Bölke betreiben die Museumsscheune
und führen die Ortschronik
Wenn sie jemand darum bäte, würden die Bölkes die Museumsscheune
in Jänickendorf auch mitten in der Nacht aufschließen. Über
Dreschflegel, Küchentücher und das Internet sprachen sie mit Angelika
Pentsi.
MAZ: Stellen Sie sich manchmal vor, wie es
wäre, Wäsche noch auf dem Waschbrett zu waschen?
Gisela Bölke: Na ja, ich denke manchmal, dass wir - wenn
es einen Stromausfall gebe - ganz gut überleben könnten mit dem,
was wir hier haben.
Sie könnten Ihre Wäsche sogar auf fünf verschiedene
Arten waschen.
Manfred Bölke: Ja, die Geschichte der Waschmaschine geht
hier durch wie eine rote Linie. Wir haben sogar eine handbetriebene Waschmaschine
aus Holz, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie die elektrischen
Waschmaschinen heute.
Mal abgesehen von einem möglichen Stromausfall - warum
gibt es diese Museumsscheune?
Gisela Bölke: Ich selbst stamme ja aus der Großstadt,
aus Leipzig, und bin vor 47 Jahren herkommen. Damals war in Leipzig alles
viel moderner als hier. Da wohnte ich in einer Wohnung mit Bad und Wassertoilette,
hier musste ich bei Wind und Wetter über den Hof. Ich erinnere mich auch
noch, wie ich das erste Mal einen Bullen tränken sollte und dann sein
Kopf im Eimer stecken blieb. Ich bin dann einfach rausgerannt. Eigentlich
hatte ich mit dem Landleben gar nichts im Sinn. Trotzdem haben mich diese
bäuerlichen Kleingeräte von Anfang an fasziniert.
Manfred Bölke: Ich habe mit fast allen Geräten, die
es hier gibt, noch selbst gearbeitet. Ich habe mit dem Dreschflegel gedroschen
und mit der Axt Bäume umgemacht. Mein bestes Gerät war die Sackkarre.
Da brauchte man keine zweite Person, um etwas zu transportieren. Das war nach
1945 wichtig, als ich allein mit der Mutter auf dem Hof war. Jede Maschine
hatte zu ihrer Zeit ihre Bedeutung und einige eine herausragende.
Wann kam Ihnen der Gedanke, dass Sie die Geräte sammeln
und ausstellen sollten?
Manfred Bölke: Ich dachte das schon während meiner
LPG-Zeit immer. Nach der Wende dachte ich: Wenn wir's jetzt nicht machen,
brauchen wir's nie mehr zu machen, damals wurde ja alles weggeschmissen. Also
habe ich von Unternehmen und der Gemeinde Geld gesammelt und für den
Heimat- und Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal, in dem wir beide Mitglieder
sind, die Scheune gekauft.
Gisela Bölke: Ich musste den Kaufvertrag mit unterschreiben,
und erst danach hat er mir gezeigt, wie es hier drinnen aussah.
Manfred Bölke: (lacht) Das kann man sich nicht vorstellen.
Unten haben wir sechs Traktorenladungen Schrott rausgefahren. Alles war voll
mit Mäuse- und Katzenkacke, das stank wie verrückt. Es hat zwei
Jahre gedauert, die Scheune herzurichten. In der Zeit haben wir schon Material
gesammelt. Vieles kam von mir zu Hause, vieles haben uns auch die Leute gebracht.
Seit der Eröffnung 2005 sind zahlreiche Stücke
dazugekommen. Welche haben Sie besonders gerne?
Manfred Bölke: Mein Lieblingsstück derzeit ist ein
Spaten, der seit dem zehnten Jahrhundert in Gebrauch ist. Stiel und Blatt
waren damals aus Holz und nur die Schneide mit Metall bewehrt, weil es damals
an Eisen mangelte. Ein Schulfreund hat ihn für uns von einem Trödelmarkt
gekauft.
Gisela Bölke: Ich hänge besonders an den zwei Küchentüchern,
die der Australier Walter Purnell zum Ende des Zweiten Weltkriegs von einem
Gehöft in der Region mitgenommen hatte. Er war gerade aus dem Strafgefangenenlager
Stalag befreit worden und brauchte etwas zum Zudecken. Dass er die Tücher
"gestohlen" hatte, verfolgte ihn sein ganzes Leben. Nach seinem
Tod kamen sie über die Nichte einer Nachbarin Purnells, die hierher geheiratet
hatte, ins Museum. Jetzt stehen wir in Kontakt zu seinem Sohn Douglas Purnell,
der übrigens ehemaliger weit bekannter Pfarrer, Minister für Kirchenfragen
und einer der berühmtesten Künstler Australiens ist. Er will im
Juni 2012 nach Jänickendorf kommen.
Sie betreiben nicht nur die Museumsscheune, sondern kümmern
sich auch um die Ortschronik für Jänickendorf.
Manfred Bölke: Ich habe 1984 festgestellt, dass die Chronik
seit 20 Jahren nicht mehr fortgeschrieben worden ist. Da habe ich meine Frau
gefragt, ob sie . . .
Gisela Bölke: (lacht) Ach, was, gefragt! Du hast mich verurteilt!
Manfred Bölke: Ich habe gesagt, du brauchst bloß
schreiben, und ich besorge dir die Informationen. Nach und nach hast du dann
selbst Interesse daran bekommen.
Dabei sind Sie nicht mal Jänickendorferin.
Gisela Bölke: Ja, aber das ist ja oft so, dass das Zugezogene
machen, weil die sich mit der Geschichte des Ortes identifizieren wollen.
Es lag bei mir sicher auch am Beruf. Als Lehrerin habe ich ja immer viel geschrieben.
Woher bekommen Sie Informationen über den Ort und über
ihre Museumsstücke?
Gisela Bölke: Mein Mann recherchiert viel in Archiven.
Manches erzählen uns auch die Senioren, die sich hier einmal im Monat
treffen. Wir sind ja nicht nur ein Museum, sondern auch Begegnungsstätte.
Einiges erfahren wir auch aus dem Internet.
Das Internet ist doch mindestens so nützlich wie die
Waschmaschine, oder?
Gisela Bölke: Ja, aber es kann auch Arbeit machen. Wir
bekommen viele Anfragen über E-Mail, zum Beispiel von Angehörigen
gefallener russischer Soldaten, die wissen wollen, wo das Kriegsgrab ist.
Natürlich helfen wir da gerne, aber das macht richtig Arbeit.
Sie sind also Rentner mit einem Vollzeit-Job.
Manfred Bölke: (mit ernster Miene) Das Museum hat 24 Stunden
geöffnet. Wenn abgeschlossen ist, muss man bei uns klingeln oder anrufen.
Wir wohnen ja gleich um die Ecke.
Inzwischen müssen Sie Jänickendorf doch in- und
auswendig kennen. Hand aufs Herz, Herr Bölke, wollten Sie nie weg von
hier?
Manfred Bölke: Ich bin hier geboren, ich bin hier aufgewachsen,
ich habe hier gelernt, ich habe hier gearbeitet und ich werde hier sterben.
Schauen Sie sich ganz einfach das Projekt einmal an und vielleicht sind auch
Sie dann bereit einen kleinen Beitrag zu dessen Realisierung zu leisten. Sollten
Sie die Absicht haben, uns zu unterstützen so, wenden Sie sich bitte
an folgende Adresse Fam. Bölke, Alte Hauptstraße 20, OT Jänickendorf,
14947 Nuthe-Urstromtal
bzw. Tel./ Fax 03371 / 614479
Vielen Dank im Namen des HGV sagen Ihnen dafür schon jetzt M. u. G. Bölke